3 Vorteile einer Ausbildung vor dem Medizinstudium

Henry Hildebrandt

Henry Hildebrandt

Ratgeber bei futuredoctor

Lesezeit: 5 Minuten
Zuletzt aktualisiert: 3. Juni 2024
3 Vorteile einer Ausbildung vor dem Medizinstudium

📖 Inhaltsverzeichnis

3 Vorteile einer Ausbildung vor dem Medizinstudium. Sei es weil dein NC nicht gut genug ist, oder du Erfahrung im Gesundheitswesen sammeln möchtest, eine Ausbildung ist häufig eine sehr gute Wahl. Warum das so ist erklären wir dir in diesem Artikel.

Vorab: Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“!

Was genau meinen wir damit? Es geht darum, dass es auf dem Weg ins Medizinstudium niemals ein richtig oder falsch gibt! Abiturienten, die vor dem Medizinstudium lieber 5 Jahre Reisen gehen möchten, gehen nicht mehr oder weniger einen richtigen Weg, als alle anderen die sofort nach dem Abitur beginnen. Im Endeffekt kommt es einfach darauf an was deine Ziele sind und auf was du im Leben besonders Wert legst.

Was sich jedoch definitiv bewerten lässt, ist die Effizienz, Schnelligkeit, der Aufwand und die Kosten verschiedener Wege ins Medizinstudium. Welcher dieser Aspekte für dich besonders wichtig ist, das unterliegt völlig deiner Einschätzung.

Welche Ausbildung lohnt sich am meisten?

Wenn du eine Ausbildung im Gesundheitswesen beginnen möchtest, dann hast du viele verschiedene Möglichkeiten. Einige davon bieten sich mehr an als andere! Unterm Strich erfordert aber jede dieser Ausbildungen deinen vollen Einsatz und wird dich garantiert an deine Grenzen bringen.

Diese Ausbildungen werden Anerkannt

Altenpfleger/in, Anästhesietechnische/r Assistent/in, Arzthelfer/in, Biologielaborant/in, Chemielaborant/in, Diätassistent/in, Ergotherapeut/in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in, Gesundheits- und Krankenpfleger/in, Hebamme/Entbindungspfleger, Kinderkrankenschwester/-pfleger, Krankenschwester/- pfleger, Logopäde/Logopädin, Medizinische/r Fachangestellte/r, Medizinisch-technische/r Assistent/in – Funktionsdiagnostik, Medizinisch-technische/r As- sistent/in (MTA), Medizinisch-technische/r Laboratoriumsassistent/in, Medizinisch-technische/r Radiologieassistent/in, Medizinlaborant/in, Notfallsanitäter, Operationstechnische/r Angestellte/r, Operationstechnische/r Assistent/in, Orthoptist/in, Physiotherapeut/in, Radiologisch-technische/r Assistent/in (RTA), Rettungsassistent/in, Veterinärmedizinisch-technische/r Assistent/in.

Hochschulstart

Was sind unsere Favoriten?

Das sind jetzt erstmal eine Menge Möglichkeiten. Darunter die richtige Ausbildung zu finden ist nicht ganz leicht und sicherlich auch Typ-Sache.

Unserer eigenen Erfahrung nach und im Gespräch mit einigen Kommilitonen haben wir uns eine Favoriten-Liste überlegt. Die folgenden Ausbildungen fürs Medizinstudium lohnen sich am meisten:

  • Notfallsanitäter/in
  • Physiotherapeut/in
  • Medizinisch-technische/r Assistent/in
  • Operationstechnische/r Assisten/in

Der Grund für diese Auswahl liegt vor allem in der Tiefe des Einblicks, den man durch diese Ausbildungen in die Medizin, erhält.

3 Vorteile einer Ausbildung vor dem Medizinstudium

Diese 3 Vorteile einer Ausbildung vor dem Medizinstudium, sind unserer Meinung nach besonders wichtig.

1. Verschiedene Skills für das Studium und den Beruf

Während du die Ausbildung absolvierst, lernst du die verschiedensten Skills, die dir im Medizinstudium und auch später im Arzt-Beruf, extrem viel helfen werden. Dazu gehört vor allem die Kommunikation und der Umgang mit Patienten. Du lernst, wie du in bestimmten Situationen mit Patienten umgehen solltest. Und genau das ergibt sich erst mit der Zeit und ist definitiv kein Wissen, das man zu Beginn des Medizinstudiums lernt.

Je nach Ausbildung lernst du auch weitere wichtige Skills, die dir besonders den klinischen Abschnitt im Medizinstudium vereinfachen. Sei es das Zugang legen, ein EKG schreiben, oder das Abhören mit einem Stethoskop. Dieses Vorwissen gibt dir extrem viel Sicherheit im Studium.

2. Du bist dir mit deiner Entscheidung sicher

Viele Abiturienten haben ein falsches Bild von dem Beruf als Arzt. Meistens ist es Wunschdenken, das nach Abschluss des Studiums, für sehr viel Enttäuschung sorgt. Um zu vermeiden, dass du 6 Jahre studierst und dann merkst dass der Arzt-Beruf doch nichts für dich ist, ist eine Ausbildung eine tolle Wahl.

Du lernst in den meisten Ausbildungen ziemlich gut die Arbeit eines Arztes kennen. Weiterhin merkst du, dass es doch nicht nur das Behandeln von Patienten ist, sondern auch recht viel Papierkram dahinter steht. Du bist dir den Vor-und Nachteilen des Berufes bewusst.

Wenn du deine Ausbildung abgeschlossen hast, dann ist immer noch genug Zeit für dich um falls nötig einen anderen Weg einzuschlagen. Oder aber du bist dir sicherer denn je und bist hochmotiviert für das Medizinstudium.

3. Du verbesserst deinen Numerus Clausus

Die oben genannten Ausbildungen sind alle anerkannt und verbessern deine Chancen auf einen Studienplatz in der Humanmedizin. Für viele kann genau das die optimale Lösung sein, um an einen Studienplatz, einer Staatlichen Universität, zu kommen.

Jedoch müssen an dieser Stelle einige Dinge beachtet werden. Nicht für jeden Abi-Schnitt ist auch eine Ausbildung sinnvoll. Auf diesem Weg gibt es einige Fallstricke, die dir später unter Umständen zum Verhängnis werden können.

Aus diesem Grund haben wir eine Lösung für dich entwickelt. Lohnt sich eine Ausbildung für dich tatsächlich?