Famulatur
Die Famulatur ist ein zentraler Bestandteil des Medizinstudiums und ermöglicht angehenden Ärzt*innen, wertvolle praktische Erfahrungen in der Patient*innenversorgung zu sammeln.

Pharmazie ohne NC studieren – ein Traum vieler Abiturientinnen und Abiturienten, der angesichts steigender Nachfrage, anspruchsvoller Zulassungsvoraussetzungen und enger Studienplatz-Kapazitäten für viele Menschen zunächst außer Reichweite scheint. Doch es gibt tatsächlich zahlreiche Wege, das Pharmaziestudium zu beginnen und später im Beruf als Apotheker:in, Forscher:in oder in der Industrie Fuß zu fassen – auch ohne den klassischen NC-Weg. In diesem Beitrag erfährst du, welche Optionen aktuell wirklich existieren und wie du sowohl in Deutschland als auch im Ausland Pharmazie ohne NC studieren kannst.
Das Pharmaziestudium ist bei Studieninteressierten im Bereich Gesundheit und Naturwissenschaften sehr beliebt. Es vermittelt umfassendes Fachwissen über Arzneimittel, Chemie, Technologie und Wirkung und eröffnet attraktive Karrierechancen als Apotheker:in oder in der forschenden Industrie. Aufgrund der hohen Bewerberzahlen liegt der Numerus Clausus (NC) oft zwischen 1,1 und 1,7, variierend je nach Universität und Nachfrage.
Der Traum vom Pharmaziestudium muss nicht am hohen NC scheitern. Es gibt verschiedene Zugangswege und Auswahlverfahren, die über die reine Abiturnote hinausgehen:
Gerade weil Pharmazie im Vergleich zu Medizin unter den MINT-Fächern eine wichtige Rolle einnimmt, gilt es, die spezifischen Zulassungsvoraussetzungen und praxisorientierten Inhalte genau zu studieren.
Neben dem klassischen Staatsexamensstudium gibt es eine wachsende Zahl an alternativen Studiengängen im Bereich Pharmazie – etwa B.Sc. Pharmazie, Pharmatechnik oder kombinierte Programme wie Biotechnologie. Diese bieten vielfältige Optionen zum Studienbeginn, insbesondere für Menschen, deren Abiturnote nicht für den regulären NC ausreicht oder deren beruflicher Werdegang bereits pharmazeutische Elemente enthält.
Der direkteste Weg ins Pharmaziestudium in Deutschland führt über das Abitur und die zentrale Bewerbung, meist über hochschulstart.de.
Für Bewerber, deren Abiturnote nicht dem aktuellen NC entspricht, lohnt es sich, die Studiengänge der einzelnen Universitäten genau zu prüfen, alternative Programme zu vergleichen und auf Besonderheiten im Auswahlverfahren oder individuelle Förderprogramme zu achten. Spezialisierte Bachelorstudiengänge können oft auch mit weniger guten Noten oder relevanter Berufserfahrung Zugang bieten.
Viele träumen vom Pharmaziestudium ohne NC und suchen gezielt nach Wegen, ihr Ziel auch ohne Spitzen-Abitur oder klassisches Prüfungsverfahren zu erreichen. Tatsächlich existieren verschiedene, teils wenig bekannte Möglichkeiten, Pharmazie oder verwandte Fächer zu studieren – und im Beruf später ähnlich qualifiziert zu sein wie klassische Mediziner:innen oder Pharmazeuten mit Topnote.
Ein erster alternativer Weg ins Pharmaziestudium ist die Warteliste. Wer mehrere Semester lang keinen Studienplatz erhält, kann über Wartesemester im Nachrückverfahren einen Platz bekommen. Die Wartezeit bewegt sich, je nach aktueller Nachfrage und Universität, zwischen vier und acht Semestern. Zwar gibt es keine Garantie, doch mit Ausdauer und frühzeitiger Bewerbung steigt die Chance auf einen Studienplatz beträchtlich.
Ebenso eröffnet der Quereinstieg Chancen: Wer zunächst verwandte Fächer wie Chemie, Biotechnologie oder Biologie studiert, kann nach einigen Semestern und mit anerkannten Prüfungsleistungen ins Pharmazie-Studium wechseln – vorausgesetzt, entsprechende Module wurden erfolgreich absolviert. Trotz individueller Anerkennungsverfahren an den Hochschulen kann dieser Weg den Zugang zu Pharmazie ohne NC ermöglichen – besonders, wenn alle Voraussetzungen, wie praktische Erfahrung und gute Noten in naturwissenschaftlichen Fächern, erfüllt werden.
Zahlreiche Hochschulen bieten inzwischen spezialisierte Bachelorstudiengänge (z.B. B.Sc. Pharmaceutical Sciences, Pharmatechnik, Biotechnologie) an, für die kein klassischer NC erforderlich ist oder die individuelle Zugangswege für beruflich Qualifizierte oder Absolvent:innen einer Fachschule ermöglichen. Mit einem Bachelorabschluss können Studierende entweder direkt in die Industrie wechseln oder – je nach Stand der jeweiligen Universität – ein Masterstudium oder den Quereinstieg ins Staatsexamensprogramm anstreben.
Diese Bachelorstudiengänge haben häufig einen besonderen Praxisbezug, bieten vertiefte Lehrveranstaltungen und legen Wert auf Berufsausbildung, Laborpraxis und aktuelle Entwicklungen im Fach Pharmazie. Menschen mit Interesse am Grenzbereich zwischen Naturwissenschaft, Technik und Gesundheit finden in diesen Programmen attraktive Alternativen zum klassischen Studium.
Wer ein Bachelorstudium aufnimmt, kann später über ein Masterprogramm, das gegebenenfalls weniger strikte Notengrenzen setzt, seine akademische Laufbahn im Bereich Pharmazie, Biotechnologie oder klinische Forschung konsequent fortsetzen.
Ein immer beliebterer Weg, Pharmazie ohne NC zu studieren, ist das Auslandsstudium. Vor allem Universitäten in Österreich, Polen, den Niederlanden und Ungarn bieten Programme ohne klassischen Nummerus Clausus an. Die Zulassung erfolgt stattdessen über eigene Einstufungstests, Motivation, Lebenslauf oder Auswahlgespräche – häufig in deiner Landessprache oder auf Englisch.
Besonders die Wirtschaftlichkeit und Flexibilität des Studiums im Ausland überzeugen viele Studierende: Die Programme sind oft praxisorientiert, vermitteln modernes Wissen und erleichtern nach dem Abschluss die Berufsanerkennung auch in Deutschland – wenngleich im Einzelfall behördliche Nachweise gefordert werden. Ein Vorteil internationaler Studiengänge ist die Erweiterung der Fachkompetenz um Sprachkenntnisse und interkulturelles Wissen, was die Chancen im Beruf nach dem Studium sogar noch erhöht.
Wer Pharmazie ohne NC im Ausland studieren möchte, sollte neben den Studiengebühren, Anerkennungsverfahren und erforderlichen Sprachprüfungen (z.B. DSH, TestDaF, Englischzertifikate) auch Fördermöglichkeiten und steuerliche Aspekte berücksichtigen. Beratungsstellen an den Hochschulen oder Organisationen wie future-doctor.de bieten hier wertvolle Praxistipps und aktuelle Informationen.
Das Pharmaziestudium ist anspruchsvoll, praxisorientiert und interdisziplinär. Es vermittelt innovative Kompetenzen durch eine Kombination aus Vorlesungen, Laborpraktika, Forschungsprojekten und Wahlmodulen. Universitäten setzen dabei oft eigene Schwerpunkte, die sich am regionalen oder internationalen Bedarf orientieren.
Die Regelstudienzeit für Pharmazie beträgt meist acht bis zehn Semester. Der Studienplan umfasst Pflichtmodule in Kernbereichen und vertiefende Lehrveranstaltungen:
Viele Hochschulen, etwa in Hamburg oder München, setzen auf innovative Lehrmethoden wie digitale Laborsimulationen, internationale Projektarbeit und interdisziplinäre Teams. Zudem werden gezielt Soft Skills, Präsentationskompetenz und projektorientiertes Arbeiten gefördert – essenziell für die spätere Karriere, insbesondere in der pharmazeutischen Forschung und Entwicklung.
Pharmaziestudiengänge schließen in der Regel mit dem Staatsexamen oder einem Bachelor- bzw. Masterabschluss ab.
Die Finanzierung des Pharmaziestudiums umfasst Studiengebühren (falls zutreffend), Materialkosten, Lebenshaltungskosten und Semesterbeiträge. Während staatliche Unis in Deutschland in der Regel nur den Semesterbeitrag (200–400 Euro) verlangen, können im Ausland oder an privaten Hochschulen mehrere Tausend Euro pro Jahr anfallen.
Es ist entscheidend, alle Finanzierungsoptionen vor Studienbeginn zu prüfen:
Beratungsstellen der Hochschulen, des Studierendenwerks oder spezialisierte Plattformen helfen dir bei Fragen zu Bildungskrediten, Stipendien, der Planung von Auslandssemestern und der Anerkennung studienbezogener Leistungen.
Erfahrungsberichte von Studierenden zeigen, dass Flexibilität, Eigeninitiative und der frühzeitige Aufbau von Kontakten zur Hochschule entscheidend sind. Das zahlt sich besonders bei der Bewerbung, der Studienorganisation oder bei einem eventuellen Wechsel zwischen Studiengängen aus.
Durch proaktive Planung und Nutzung der verfügbaren Ressourcen kannst du die Herausforderungen der Studienfinanzierung und -organisation erfolgreich meistern.
Der Abschluss in Pharmazie – unabhängig davon, ob er mit oder ohne NC erworben wurde – öffnet vielfältige und attraktive Karrierewege in Deutschland, im europäischen Ausland und weltweit. Absolvent:innen sind nicht nur in öffentlichen Apotheken, sondern auch in Laboratorien, in der Forschung, im Qualitätsmanagement, im Bereich klinische Studien, in der medizintechnischen Industrie oder bei staatlichen Institutionen gefragt. Die große Zahl an Spezialisierungen – von Biotechnologie über Arzneimittelproduktion bis Regulatory Affairs – schafft sichere und vielfältige Berufsmöglichkeiten.
Mit einem Bachelor- oder Masterabschluss, zusätzlichen Zertifikaten oder einschlägiger Berufserfahrung stehen dir viele Türen offen. Weiterbildungen wie der Fachapotheker oder spezialisierte Fortbildungen zu aktuellen Themen erleichtern den Aufstieg in Führungspositionen. Nicht zuletzt profitieren Berufseinsteiger:innen, die schon im Studium praxisorientiert gearbeitet oder internationale Kompetenzen erworben haben, besonders von der global vernetzten Pharma-Branche.
Pharmazie ohne NC studieren – durch alternative Zugangswege, Bachelorstudiengänge, Quereinstieg, Wartelisten oder die Option Auslandsstudium ist dein Start ins Pharmaziestudium machbar. Jede Hochschule, jeder Studiengang und jedes Land setzen ihre eigenen Maßstäbe: Wer flexibel bleibt, sich engagiert informiert und bereit ist, neue Wege zu gehen, schafft den Einstieg leichter denn je. Das breite Themenfeld Pharmazie lebt von engagierten Studierenden, die bereit sind, Qualität, Wissen und internationale Perspektiven ins Berufsleben einzubringen.
Mach den ersten Schritt – dein Traum vom Pharmazie-Studium ohne NC beginnt auf future-doctor.de.
Nutze alternative Studiengänge, Bachelorstudium (z.B. B.Sc. Pharmaceutical Sciences) oder Quereinstieg nach ersten Semestern in Biotechnologie oder Chemie. Wartelisten und Nachrückverfahren erhöhen zusätzlich die Chancen.
Einige Hochschulen öffnen das Pharmazie-Studium auch für Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung im medizinisch-pharmazeutischen Bereich oder mit mehrjähriger Berufserfahrung. Informiere dich über die aktuellen Voraussetzungen und Auswahlverfahren in deiner Wunsch-Stadt.
Österreich, Ungarn, Niederlande und Polen sind führend. Sie bieten zulassungsfreie Programme oder individuelle Auswahlverfahren. Allerdings sind für den späteren Berufseinstieg in Deutschland die Anerkennung und eventuell Nachqualifikation nötig.
Nein. Anerkennungsmöglichkeiten müssen immer individuell geprüft werden. Manche Abschlüsse erfordern zusätzliche Prüfungen oder Anerkennungsverfahren bei den zuständigen Behörden.
BAföG, Stipendien für Pharmaziestudierende, Bildungsfonds, Teilzeitjobs in Apotheken oder Labors – eine individuelle Beratung durch Hochschule oder Berufsverbände ist empfehlenswert, um keine Chance zu verpassen.
Vergleiche Studiengänge, Zulassungsvoraussetzungen und Schwerpunktsetzung auf den Seiten der Hochschulen oder nutze Portale wie future-doctor.de. Achte auf Praxisbezug, internationale Ausrichtung und individuelle Fördermöglichkeiten.