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Studierfähigkeitstests

Test für Medizinische Studiengänge (TMS)

Der TMS ist ein Eignungstest für angehende Medizinstudierende in Deutschland, der kognitive Fähigkeiten wie logisches Denken, Textverständnis und Problemlösungsstrategien prüft und an fast allen medizinischen Fakultäten als Auswahlkriterium genutzt wird.

Kevin Kumar
Kevin Kumar
Sprachkenntnisse und Tests
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der TMS ist ein freiwilliger Test zur Überprüfung der Eignung für Medizinstudien und wird zweimal jährlich abgehalten (Mai und November).
  • Die Anmeldung erfolgt in drei Phasen, die je nach Teilnehmer*innenstatus (Erstteilnehmer*innen oder Wiederholer*innen) unterschiedliche Fristen haben.
  • Der Test umfasst 8 Untertests und bewertet kognitive Fähigkeiten wie logisches Denken, Textverständnis und mathematisches Denken.
  • Personen die den TMS gut absolvieren, steigern die Chancen auf einen Medizinstudienplatz erheblich

    Infos, Fristen, Anmeldung fürs Medizinstudium

    Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) ist ein wichtiger Bestandteil des Bewerbungsprozesses für ein Medizinstudium in Deutschland. Seit 2022 wird er zweimal jährlich durchgeführt, was Studieninteressierten mehr Möglichkeiten gibt, ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Der Test bietet eine wertvolle Chance, die eigenen Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern, insbesondere für Bewerber mit schwächeren Abiturnoten.

    Im folgenden Artikel erfährst du alles Wichtige zu den Anmeldefristen, dem Testablauf am Testtag und den Vorbereitungsmaßnahmen, um den TMS erfolgreich zu meistern und deine Zulassungschancen zu maximieren.

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der TMS (Test für Medizinische Studiengänge) findet zweimal jährlich statt: Frühjahr (Mai) und Herbst (November).
    • Rund 36 von 38 Universitäten berücksichtigen das TMS-Ergebnis bei der Studienplatzvergabe.
    • Die Testgebühr beträgt aktuell 100 €; die Anmeldung läuft über tms-info.org.
    • Der Test umfasst 8 Untertests; das Ergebnis wird als Prozentrang (0–100) angegeben.
    • Eine Vorbereitung von 8–12 Wochen mit gezieltem Üben der Aufgabenformate verbessert das Ergebnis nachweislich.

    Was ist der TMS und warum ist er wichtig?

    Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) dient der Überprüfung der Studierfähigkeit für ein Medizinstudium. Er bewertet kognitive Fähigkeiten, wie logisches Denken und Textverstehen, die im Studium essentiell sind. Der TMS umfasst 24 Aufgaben in verschiedenen Bereichen. Die Teilnahme am TMS ist freiwillig. Ein gutes Ergebnis kann jedoch die Chancen auf einen Studienplatz deutlich verbessern.

    Bedeutung für das Medizinstudium

    Der TMS gilt als wichtigstes Auswahlkriterium für das Medizinstudium in Deutschland. 36 von 38 Universitäten berücksichtigen das Ergebnis bei der Auswahl. Besonders bei hoher Konkurrenz um begrenzte Plätze kann ein hervorragendes Ergebnis entscheidend für die Zulassung sein.

    Wer sollte den TMS ablegen?

    Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) ist essentiell für alle, die in die Humanmedizin, Zahnmedizin oder Tiermedizin eintreten möchten. Er fungiert neben der Abiturnote als zusätzliches Kriterium für die Vergabe der Medizinstudienpläte. Dies kann die Zulassung für ein Studium signifikant erhöhen.

    Voraussetzungen für die Teilnahme

    Um am TMS teilnehmen zu können, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:

    1. Eine gültige Hochschulzugangsberechtigung wie das Abitur oder Fachabitur
    2. Ein Mindestalter von 17 Jahren
    3. Die Einhaltung der Anmeldefristen für Erst- und Wiederholungsteilnehmer*innen

    Erstteilnehmer*innen, die noch nie am TMS teilgenommen haben oder kein gültiges Testergebnis besitzen, sind in der Anmeldephase 1. Diese Phase dauert etwa vier Wochen und garantiert jedem angemeldeten Person einen Testplatz.

    Wiederholer*innen, die den TMS bereits absolviert haben, können in der Anmeldephase 3 erneut teilnehmen. Dies gilt, sofern ihr Testergebnis nicht älter als ein Jahr ist. Die Plätze für Wiederholer*innen sind jedoch begrenzt und werden aus den freien Kapazitäten der Anmeldephase 1 vergeben. Seit Mai 2022 kann der TMS grundsätzlich zweimal absolviert werden. Wenn jedoch schon vor diesem Datum teilgenommen wurde, kann es Sonderregelungen für eine Wiederholung geben.

    TMS-Anmeldungsprozess im Detail

    Die Anmeldung zum Test für Medizinische Studiengänge (TMS) erfolgt über das Online-Portal der offiziellen TMS-Webseite. Um sich erfolgreich für den Test anzumelden, müssen Interessierte einige wichtige Schritte beachten und die vorgegebenen Fristen einhalten. Info über den jeweiligen Testort findest du auch auf der Internetseite.

    Anmeldetermine und Fristen

    Der TMS findet zweimal jährlich statt: im Frühjahr (Mai) und im Herbst (November). Der Frühjahrs-TMS 2026 fand im Mai 2026 statt und ist damit bereits abgeschlossen. Der nächste Termin ist der Herbst-TMS 2026 im November 2026. Die Anmeldung ist in drei Phasen unterteilt, die sich an verschiedene Zielgruppen richten:

    • Phase 1: Nur für Erstteilnehmer:innen
    • Phase 2: Für bevorzugt zuzulassende Testwiederholer:innen (ohne Platz im Vorjahr)
    • Phase 3: Für alle, die bereits am TMS teilgenommen haben

    Eine Nachmeldung nach Ablauf der Fristen ist nicht möglich.

    Notwendige Dokumente für die Anmeldung

    Für die TMS-Anmeldung werden persönliche Daten und eine gültige E-Mail-Adresse benötigt. Die Testgebühr in Höhe von 100 Euro muss innerhalb der Frist überwiesen werden.

    Der Kontoauszug dient als Zahlungsnachweis. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten die Teilnehmer*innen eine Bestätigungsmail mit den wichtigsten Informationen. Ab dem 1. April 2025 können sie dann ihre Einladung und weitere Details in ihrem Account einsehen. Die Teilnahme am TMS kostet aktuell 100 Euro

    Seit dem Sommersemester 2020 setzen viele Hochschulen das Ergebnis eines Studieneignungstests (TMS oder HAM-Nat) für die Bewerbung in der AdH-Quote verpflichtend voraus. Eine frühzeitige Anmeldung und gründliche Vorbereitung auf den TMS sind daher entscheidend für eine erfolgreiche Bewerbung um einen Medizinstudienplatz.

    Inhalt und Struktur des TMS

    Der Test für Medizinische Studiengänge (TMS), auch Medizinertest genannt, besteht aus insgesamt 8 Untertests. Diese sind darauf ausgerichtet, die kognitiven Fähigkeiten der Bewerber*innen: zu bewerten.

    Übersicht über die Testteile

    Die 8 Untertests des Medizinertests beinhalten eine Vielzahl von Aufgaben. Diese testen unterschiedliche Fähigkeiten der Bewerber*innen:

    • Muster zuordnen (24 Aufgaben in 30 Minuten)
    • Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis (24 Aufgaben in 60 Minuten)
    • Schlauchfiguren (24 Aufgaben in 15 Minuten)
    • Quantitative und formale Probleme (24 Aufgaben in 60 Minuten)
    • Figuren lernen (Einprägephase: 4 Minuten für 20 Figuren, Reproduktionsphase: 5 Minuten)
    • Fakten lernen (Einprägephase: 6 Minuten für 15 Fakten, Reproduktionsphase: 7 Minuten)
    • Textverständnis (4 Texte, Bearbeitungszeit: 60 Minuten)
    • Diagramme und Tabellen (24 Aufgaben in 60 Minuten)

    Der TMS erfordert von den Teilnehmern eine Kombination aus visueller Wahrnehmung, räumlichem Vorstellungsvermögen, mathematischem Denken und Textverständnis. Zusätzlich wird die Stressresistenz und Konzentrationsfähigkeit unter Zeitdruck getestet.

    Bewertungsmaßstäbe und Punktevergabe

    Die Bewertung des TMS erfolgt relativ, im Vergleich zu den anderen Teilnehmern*innen. Die Punktevergabe basiert auf den Normwerten, die aus den Ergebnissen aller Testteilnehmer*innen des jeweiligen Testtermins entstehen. Die Maximalpunktzahl beträgt 178 Punkte. Das Ergebnis wird in ganzen Prozentrangwerten zwischen 0 und 100 angegeben.

    Eine gezielte Vorbereitung auf den TMS über mehrere Wochen kann die Erfolgschancen erheblich steigern. Es ist wichtig, sich mit den ungewohnten Aufgabenformaten vertraut zu machen und die eigenen Fähigkeiten in den verschiedenen Bereichen zu trainieren.

    Bewerbungsprozess Schritt für Schritt - so entscheidet das AdH bei Pharmazie(NC)
    Bewertungsmaßstäbe

    Vorbereitung auf den TMS

    Eine gezielte Vorbereitung auf den TMS über mehrere Wochen kann die Erfolgschancen erheblich steigern. Es ist wichtig, sich mit den ungewohnten Aufgabenformaten vertraut zu machen und die eigenen Fähigkeiten in den verschiedenen Bereichen zu trainieren.

    Die durchschnittliche Vorbereitungszeit für den TMS liegt bei 9,4 Wochen. Eine empfohlene Vorbereitungszeit von 8 Wochen wird jedoch für die Motivation empfohlen. Die Entwickler*innen empfehlen eine mindestens 40-stündige Vorbereitung. Unvorbereitete Teilnehmer erreichen oft Punktzahlen, die weit unter ihren Möglichkeiten liegen.

    Jetzt für den Herbst-TMS 2026 vorbereiten

    Der nächste TMS-Termin ist der Herbst-TMS im November 2026. Wer jetzt mit der Vorbereitung beginnt, hat ausreichend Zeit, alle 8 Untertests gezielt zu trainieren. Der TMS verlangt vor allem Formatkenntnis: Die Aufgaben sind ungewohnt, und wer sie einmal verstanden hat, kann seinen Prozentrang in kurzer Zeit deutlich steigern.

    Wer einen strukturierten Kurs sucht, findet auf tmsbuddies.de ein komplettes Vorbereitungsprogramm für den Herbst-TMS 2026 — mit Videoerklärungen zu jedem Untertest, Trainingsaufgaben und Testsimulationen. Die Vorbereitung startet idealerweise 8–12 Wochen vor dem Testtermin.

    Was kommt nach dem TMS? Der TMSnat ab 2027

    Ab dem Frühjahr 2027 wird der bisherige TMS vom TMSnat abgelöst — einem überarbeiteten Eignungstest, der die bewährten Kernkompetenzen des TMS weiterentwickelt. Wer sich für Medizin im WS 2027/28 und später bewirbt, wird über den TMSnat bewertet. tmsbuddies.de bereitet sich bereits auf den neuen Test vor und wird spezifisches Übungsmaterial und Kurse für den TMSnat bereitstellen.

    Selbststudium und Lernmaterialien

    Neben Vorbereitungskursen ist Selbststudium mit geeigneten Lernmaterialien wichtig. Es gibt drei Originalversionen des TMS für Übungszwecke. Spezielle TMS-Vorbereitungsbücher enthalten oft zwei vollständige TMS-Durchgänge.

    Auswirkungen des TMS auf die Studienplatzvergabe

    Der TMS als Studieneignungstest ist ein Schlüsselkomponente bei der Vergabe von Studienplätzen für Medizin in Deutschland. Er spielt eine zentrale Rolle neben der Abiturnote. Ein herausragendes TMS-Ergebnis kann die Zulassungschancen erheblich steigern und dein Weg in die Medizin ebnen. Besonders für Kandidaten und Kanidatinnen mit schwachen Abiturnoten bietet der Test eine Chance, ihre Eignung für das Medizinstudium zu bestätigen.

    Im WS 2025/26 standen in Deutschland rund 10.281 Studienplätze für Humanmedizin zur Verfügung.

    Einfluss auf die Zulassung an Universitäten

    Der TMS bewertet die Leistung der Testteilnehmenden im Vergleich zur Durchschnittsleistung aller Teilnehmer*innen. Hochschulen nutzen dieses Ergebnis als zusätzliches Auswahlkriterium neben der Abiturnote. Dabei setzt jede Uni individuell die Gewichtung fest, wie stark das Ergebnis einfließt. Durch ein hervorragendes Testergebnis kann eine schwächere Abiturnote ausgeglichen und die Zulassungschancen erheblich verbessert werden.

    TMS als Auswahlkriterium im AdH-Verfahren

    Im bundesweiten AdH-Verfahren, das über hochschulstart.de abgewickelt wird, können Bewerber*innen: Ortspräferenzen für ihre Wunsch-Uni angeben. Die Auswahlgrenzen an den Universitäten ändern sich jährlich. Bewerber*innen: mit einem TMS-Ergebnis ab 90% haben tendenziell sehr gute Chancen auf einen Studienplatz. Ein ausgezeichnetes Testergebnis kann langfristig positive Auswirkungen auf die akademische Laufbahn und Berufsaussichten im Gesundheitswesen haben.

    Kein Platz in Deutschland? Gleichwertige Wege

    Wer keinen Platz über das TMS-Verfahren bekommt, hat mit dem Medizinstudium im EU-Ausland eine planbare Alternative. In der Slowakei, Ungarn, Tschechien oder Lettland ist der Zugang ohne NC möglich; der Abschluss wird über die EU-Anerkennungsrichtlinie in Deutschland anerkannt. Wer dazu konkrete Beratung von approbierten Ärzt:innen sucht, die diesen Weg selbst gegangen sind, findet diese kostenlos bei dein-medizinstudium.